| Willkommen zum dritten Newsletter rund um das Thema Pollenallergie! Erfahren Sie in dieser Ausgabe spannende Informationen und nützliche Tipps, um besser mit Ihrer Allergie umzugehen. Lassen Sie uns gemeinsam Wege finden, wie Sie den Frühling trotz Pollenallergie unbeschwert genießen können. Viel Spaß beim Lesen! |
| Diesmal gibt es sogar zwei Rezepte zum Ausprobieren: einen grünen Smoothie und einen einfachen Brokkoliauflauf. Was beide mit dem Thema Allergie zu tun haben, erfahren Sie weiter unten. |
Pollenallergie: Symptome und natürliche Lösungen Der Frühling ist da. Das ist erst einmal eine gute Nachricht, aber wenn Sie einer der vielen Menschen sind, die mit Pollenallergien zu tun haben, wissen Sie, dass jetzt auch Allergiesaison ist. Sie mögen den Sonnenschein und die Bewegung an der frischen Luft, können das alles aber nicht genießen, ohne dass Sie unter Niesen, laufender Nase, Husten, tränende Augen und anderen Symptomen der Pollenallergien leiden müssen? Mit einfachen natürlichen Lösungen können Sie selbst handeln und so möglicherweise Ihre Symtome verringern.

Was sind Pollenallergien?
Pollenallergien werden – das sagt ja schon der Name - durch Pollen verursacht. Pollen sind winzige, eiförmige oder pulverartige Körner, die von Blütenpflanzen freigesetzt werden. Pollen werden vom Wind, den Bienen und anderen Insekten von einer Pflanze zur anderen transportiert, um ihre wesentliche Fortpflanzungsfunktion zu erfüllen. Dies ist natürlich sehr wichtig für unsere Pflanzen. Wenn jedoch Pollen durch die Luft fliegen, können sie in unseren Augen, der Nase, Lunge und auf unserer Haut landen. Wenn wir eine Pollenallerige haben, können spezifische Pollen zu einer Vielzahl von allergischen Reaktionen führen.
Da verschiedene Pflanzen zu unterschiedlichen Zeiten blühen, haben wir möglicherweise nur zu einer bestimmten Zeit des Frühlings oder Sommers mit Allergien zu tun. Bei Menschen die auf mehrere Pollenarten reagieren, können während des gesamten Frühlings und Sommers Symptome auftreten.
Das Timing von Pollenallergien
Frühlingsallergien werden in der Regel durch Bäume verursacht, am häufigsten durch Birken, Eschen, Erlen oder Hasel. Je nachdem, auf welche Pollen wir reagieren, können die Allergiesymptome bereits im Winter beginnen, denn Hasel und Erle können mitunter bereits im Dezember blühen, Gräserpollen wiederum können bis in den November hinein fliegen. So kommt es auch manchmal dazu, dass eine Allergie mit einem Dauerschnupfen verwechselt wird.
Nicht alle Allergien sind Pollenallergien
Natürlich gibt es auch Allergien, die nicht durch Pollen verursacht werden, sondern durch Schimmelpilze, Hausstaubmilben, Hautschuppen oder auch Nahrungsmittel. Es ist also sinnvoll, dass Sie die Ursache Ihrer Allergiesymptome kennen, um sie zu verhindern.
Symptome von Pollenallergien
Während einige der häufigsten durch Allegien verursachten Probleme, Niesen, laufende Nase und Husten sind, können sie auch zu einer Vielzahl anderer Symptome führen. Zu den Symptomen von Pollenallergien können gehören:
• Niesen, Laufende Nase, Nasennebenhöhlenentzündung, Husten, juckende oder tränende Augen, rote Augen, kratzender Hals, Nesselsucht, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Reizbarkeit, juckende Haut
Wie das Immunsystem auf Pollen reagiert
Allergien und unser Immunsystem hängen direkt miteinander zusammen. Wenn das Immunsystem falsch koordiniert ist - also auf Dinge reagiert, die eigentlich nicht schädlich sind -, kann dies zu Pollen- oder anderen Allergien führen. Ursache können verschiedene körperliche Stressoren sein, die die gesunde Funktion oder die natürliche Reaktion Ihres Immunsystems beeinträchtigen.
Eine ausgewogene Immunantwort ist der Schlüssel
Obwohl die meisten Menschen die Darmgesundheit nicht mit Allergien in Verbindung bringen, ist eine veränderte oder unausgeglichene Darmflora eines der häufigsten Problem, das dazu führen kann, dass sich Symptome verstärken oder wir anfällig für Allergien sind. Das Darmmikrobiom ist für 70 Prozent der angeborenen Immunantwort unseres Körpers verantwortlich und ermöglicht unserem Körper, zwischen „sicheren“ Umweltpartikeln wie Pollen, Unkraut und Staub und unsicheren Umweltpartikeln wie „schlechten“ Bakterien, Viren und ungesunder Hefe zu unterscheiden.
Ist die Darmflora verändert, kann dies zu einer Fehlkoordination des Immunsystems und einer Überempfindlichkeit gegenüber eigentlich ungefährlichen Umweltpartikeln führen. Dies kann nicht nur das Risiko für Pollen- und andere saisonale Allergien erhöhen, sondern auch das Risiko für Asthma, Autoimmunerkrankungen und chronische Entzündungen. Neben der Darmflora spielt auch die Darmschleimhaut und deren Permeabilität eine Rolle (Stichwort Leaky Gut - hierzu gibt es mal einen extra Newsletter).
Während viele Menschen schon seit ihrer Kindheit oder Jugend Allergien haben, ist es durchaus möglich, auch später im Leben Pollenallergien zu entwickeln oder mit zunehmendem Alter ausgeprägtere Symptome zu entwickeln. Es ist auch möglich, dass sich Ihre Symptome reduzieren und sogar verschwinden.
Einige natürliche Lösungen gegen Pollenallergien
Wenn wir mit Allergien zu tun haben, können wir die Symptome ohne Medikamente reduzieren oder sogar beseitigen. Ihr Lebensstil hat einen enormen Einfluss auf Ihr Immunsystem und darauf, wie es auf die Umwelt reagiert. Bestimmte Lebensstilpraktiken helfen dabei, die Immunantwort auszugleichen und allergieartige Reaktionen zu dämpfen. Hier sind einige natürlichen Methoden, die Sie ausprobieren können:
Entzündungshemmende Diät
Sie fragen sich vielleicht, was Ihre Ernährung mit Pollenallergien zu tun hat. Die Wahrheit ist, dass Ihre Ernährung mit allem zu tun hat, was in Ihrem Körper passiert. Eine entzündungsfördernde Ernährung mit hohem Zuckergehalt, einfachen Kohlenhydraten, raffiniertem Öl, herkömmlicher Milch, Weißmehlprodukten, verarbeiteten Lebensmitteln, Junk Food und künstlichen Inhaltsstoffen kann eine sogenannte stille Entzündung (Silent Inflammation) in Ihrem Körper erhöhen. Eine entzündungsfördernde Ernährung, insbesondere wenn sie reich an Milchprodukten und Weißmehlprodukten ist, kann auch die Schleimproduktion und Nebenhöhlenprobleme erhöhen. Eine entzündungsfördernde Ernährung beeinträchtigt auch Ihre Darmflora und erhöht das Risiko und die Symptome von Allergien weiter.
Um das Risiko zu senken und Allergiesymptome zu reduzieren, empfehle ich eine nährstoffreiche entzündungshemmende Diät. Streichen Sie entzündungsfördernde Lebensmittel wie Zucker, raffiniertes Öl, konventionell hergestellte Milchprodukte, herkömmliche tierische Produkte und verarbeitete Lebensmittel oder Junk-Food von Ihrem Speiseplan. Essen Sie nährstoffreiche entzündungshemmende Lebensmittel, einschließlich Blattgemüse wie Grünkohl, Spinat und Mangold, Gemüse wie Brokkoli, Gurke, Sellerie und Spargel, Früchte mit niedrigem glykämischen Index wie Zitrone, Limette und Beeren. Kräuter und Gewürze wie Kurkuma, Ingwer, Minze, Rosmarin und Oregano, gesunde Fette wie Avocado, Kokosöl, Olivenöl extra vergine und Bio-Butter oder Ghee, Eiweiß wie Rindfleisch aus Bio- oder Weidenhaltung, Geflügel und Eier aus Bio- oder wenigsten Freilandhaltung, wild gefangener Fisch sowie fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kefir.
Eine besondere Rolle spielt Vitamin C, da dies den Ausstoß von Histamin reduziert, ebenso wie Calcium.
Möglicherweise ist Histamin Ihr Problem?
Histamin ist ein wichtiger Neurotransmitter und Immunbotenstoff. Es ist wichtig für das gesunde Funktionieren unseres Körpers. Histaminrezeptoren befinden sich überall im Körper, einschließlich der glatten Muskulatur und Endothelzellen, des Darms und des Zentralnervensystems. Während Histamin essentiell ist und eine sehr wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielt, ist es wichtig, genug, aber nicht zu viel Histamin zu haben. Histaminintoleranz bedeutet – vereinfacht ausgedrückt -, dass im Körper ein Histaminüberschuss herrscht. Zu viel Histamin ist keine gute Sache. In der Tat kann es zu einer Vielzahl von leichten bis schweren Symptomen und schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen.
Unter normalen Umständen setzt der Körper bestimmte Enzyme frei, um überschüssiges Histamin abzubauen. Wenn wir jedoch zu viel Histamin haben, kann unser Körper nicht mithalten und das überschüssige Histamin nicht vollständig abbauen. Eine Histamin-Intoleranz kann den gesamten Körper betreffen, einschließlich Lunge, Darm, Gehirn, Herz und Hormone. Es kann zu einer Vielzahl von Problemen führen, wie z.B. Verdauungsproblemen, Schlafstörungen, Blasenproblemen, Angstzuständen, Herzrasen, Kopfschmerzen und Hautproblemen.
Möglicherweise kann dann eine spezielle Ernährung helfen. Es gibt Lebensmittel, die von Natur aus einen hohen Histaminspiegel haben (wie z.B. lange gereifter Käse, geräucherter Fisch u.a.), aber auch solche, die Histamin im Organismus freisetzen (z.B. reife Bananen, Erdbeeren u.a.).
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
Wasser ist der Schlüssel zu unserer Gesundheit. Histamin hilft dabei, das Wasser im Körper neu zu verteilen, um uns hydriert und gesund zu halten. Es hilft sicherzustellen, dass lebenswichtige Organe genügend Wasser erhalten, um eine optimale Funktion aufrechtzuerhalten. Wenn wir chronisch dehydriert sind, muss Histamin Wasser aus wichtigen Regionen entnehmen, um es an die lebenswichtigen Organe zu senden und Leben und Funktion zu erhalten. Diese chronische Dehydration kann zu übermäßiger Histaminaktivität und Histaminunverträglichkeit führen. Wie wir bereits erfahren haben, kann eine Histaminintoleranz zu einer Vielzahl von Symptomen führen, einschließlich Pollenallergien und verwandten Symptomen wie Niesen, Müdigkeit, Schmerzen, tränenden Augen und Husten. Um unseren Körper gesund zu halten und Symptome von Allergien zu reduzieren, ist es wichtig, ausreichend Wasser trinken. Vermeiden Sie Plastikwasserflaschen und verwenden Sie stattdessen Gläser oder Glasflaschen. Am besten beginnen wir den Tag mit mindestens 2 Gläsern frischem sauberem Wasser.
Sie können etwas Zitronen- oder Apfelessig hinzufügen, um die Alkalität und die Verdauung zu verbessern. Trinken Sie den ganzen Tag über regelmäßig, etwa alle 60 Minuten 1 Glas. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 1,5 Liter pro Tag für einen gesunden Erwachsenen. Viele Quellen halten das für zu wenig (ich auch) und empfehlen 2 - 3 Liter am Tag.
Hier ein Rechenformel: Pro Kilogramm Körpergewicht sollten 30 Milliliter Flüssigkeit täglich aufgenommen werden. Das heißt: Bei einem Gewicht von 70 kg sollte man mindestens 2,1 Liter pro Tag trinken. Wer 80 kg wiegt, sollte dann entsprechend mindestens 2,4 Liter pro Tag trinken. (Quelle: Prof. Dr. Ingo Froböse, Sporthochschule Köln)
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Ich arbeite in meiner Praxis seit Jahren beim Thema Allergie schwerpunktmäßig mit der Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt. Die Bioresonanztherapie hat keine Nebenwirkungen, aber hohe Erfolgsquoten bei Pollenallergien und Allergien auf Hausstaub und Tierhaare, aber auch bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Unter bestimmten Umständen kann eine Allergentestung mit der Bioresonanz auch per Speichelprobe erfolgen, so dass Sie nicht in die Paxis kommen müssen. Dies eignet sich besonders für Kinder oder Menschen, die weiter weg wohnen. Sprechen Sie mich gerne darauf an. |
Passend zum Thema diesmal zwei REZEPTE: Cremiger Vitamin-C-Smoothie (mit satten 150 mg Vitamin C) und ein leckerer Brokkoli-Auflauf mit Mozzarella (mit Vitamin C und Calcium):
Cremiger Vitamin-C-Smoothie
Zutaten: reicht für ein großes Glas oder zwei kleine
1 handvoll frischer Spinat 1 kleiner Apfel 1 Banane 1 halbe Mango 1 halbe Zitrone 1 ca. 1-2 cm großes Stück Ingwer 50 - 75 ml Wasser
Spinat und Apfel Waschen. Banane, Mango und Zitrone von der Schale befreien, in Stücke schneiden, bei der Zitrone die weißen Innenteile entfernen. Ingwer schälen und klein schneiden. Spinat und Wasser in den Standmixer / Smoothiemaker geben. Ordentlich mixen, damit der Spinat schön zerkleinert wird. Restliche Zutaten in den Mixer geben und so lange zerkleinern, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Nicht zu lange, sonst wird der Smoothie warm. In ein großes oder zwei kleine Gläser füllen und genießen.
Brokkoli-Auflauf mit Mozzarella
Zutaten: für zwei Portionen 250 g Brokkoli 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe 25 g Butter 40 g Mehl 250 ml Milch etwas Salz, Pfeffer, Muskatnuss 125 g Mozzarella 50 gParmesan
- Brokkoli in Röschen teilen, Stiel schälen und klein schneiden und beides 2-3 Min. in Salzwasser sehr bissfest garen.
- Zwiebel und Knoblauchzehe hacken in einem Topf glasig dünsten. Mehl zufügen und unter Rühren 1 Min. bei kleiner Hitze anschwitzen.
- Nach und nach die Milch unterrühren und 5 Min. unter Rühren köcheln lassen.Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
- Den Brokkoli in eine ofenfeste Form füllen, Sauce darübergießen. Mozzarella zerkleinern und darauf verteilen, geriebenen Parmesan aufstreuen.
- Im Ofen bei 180° in 25 - 30 Min. überbacken.
Variation: 150 g Lachsfilet zerflücken und mit der Soße in die Form geben GUTEN APPETIT 😋
Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Gesundheit; passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund. Bis bald und liebe Grüße! Ihre Christine Storm |
P.S.: Am 19.03.2025 startet die diesjährige Online-DETOX-Kur - alltagstauglich und stressfrei mit den wunderbaren Produkten von Dr. Koll Biopharm - weil gemeinsam geht es einfach besser 😊 Alle Infos unter www.christine-storm.de/Online-DETOX-Kur/ |
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