Hallo und herzlich willkommen zu meinem Newsletter. N°2/2025 rund um ein gesünderes Leben! In dieser Ausgabe geht es um ein Thema, mit dem wir alle von Zeit zu Zeit zu kämpfen haben und das den meisten von uns - trotz aller guten Vorsätze - immer mal wieder zu schaffen macht: Stress. Ich freue mich darauf, wertvolle Tipps und Informationen zu teilen, die Ihnen dabei helfen können, einen schnellen Ausweg aus der Stressspirale zu finden.
Zum Schluss gibt es diesmal ein Rezept für eine wunderbare, wärmende Finnische Lachssuppe - weil was gibt es entspannenderes als gutes Essen?! 😊 Ich wünsche wieder viel Spaß beim Lesen und Kochen!
Was passiert eigentlich bei Stress - kurz erklärt
Eins vorweg: das Nachstehende ist als eine kurze Abhandlung zum Thema Stress zu verstehen, alles andere würde hier den Rahmen sprengen. Über das Thema kann man tatsächlich Bücher schreiben - und davon gibt es bekanntlich eine Menge.
Stress ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf belastende Situationen. Beim Auftreten von Stress setzt der Körper Hormone wie Adrenalin und Cortisol frei, um den Körper auf Kampf oder Flucht vorzubereiten. In diesem Fight-or-Flight-Modus beschleunigt sich der Herzschlag, der Blutzuckerspiegel steigt, die Atmung wird flacher und die Muskeln spannen sich an.
Kurzfristig - wenn wir vom Säbelzahntiger verfolgt werden - ist diese Reaktion sicher sinnvoll, langfristiger Stress kann jedoch gesundheitsschädlich sein. Chronischer Stress kann zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen, darunter erhöhter Blutdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, geschwächtes Immunsystem und psychische Probleme wie Depressionen und Angstzustände.
Deswegen ist es für uns so wichtig, Stress zu erkennen und zu "managen", um die negativen Auswirkungen zu minimieren. Dazu gehören Techniken wie regelmäßige körperliche Aktivität, ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, Meditation und Entspannungstechniken. Ein paar Tipps zur schnellen Reduzierung von Stress möchte ich hier mit Ihnen teilen.
Indem wir Stress aktiv angehen und uns bewusst um unsere Gesundheit kümmern, können wir die negativen Auswirkungen von chronischem Stress reduzieren und ein gesünderes Leben führen.
7 Tipps zur Stressreduktion Tipp 1: Stress erkennen
Lernen Sie die ersten Stresssignale Ihres Körpers kennen. Achten Sie auf folgende Signale:
- fühlen Sie sich angespannt?
- werden Sie zappelig?
- werden Sie unkonzentriert?
- schlägt Ihr Herz schneller?
- fangen Sie zu schwitzen an?
Wenn wir schon die ersten Stresssignale erkennen, können wir frühzeitig gegensteuern - noch bevor wir in den Fight-or-Flight-Modus umschalten.
Tipp 2: Atmen!
Mit einer langsamen und tiefen Atmung aktivieren wir den Vagus-Nerv, der uns mit allen wichtigen Organen verbindet. Er ist Teil des parasympathischen Nervensystems und - grob gesagt - für Entspannung zuständig. Langsames Atmen senkt den Herzschlag und den Blutdruck; es schärft die Konzentration auf den Augenblick und lenkt von dem ab, was uns stresst.
Nehmen Sie sich eine Pause von ca. 3 Minuten und konzentrieren Sie sich komplett auf Ihren Atem. Atmen Sie für 5 Sekunden ein, halten den Atem für 2 Sekunden an und atmen für 6 Sekunden aus.
Tipp 3: Präsent sein
Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment, ohne ihn zu bewerten; fokussieren Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder auf den aktuellen Moment zurück, sobald Ihre Gedanken abschweifen.
- Wie fühlt sich Ihr Körper an?
- Was riechen, sehen, schmecken Sie?
- Welche Geräusche hören Sie?
- Wie fühlt sich die Luft um Sie herum an?
Tipp 4: Aufrichten
In einer aufrechten Haltung fühlen wir uns nicht nur selbstbewusster, auch die Menge an Cortisol - unserem Stresshormon - wird reduziert. Studien haben gezeigt, dass eine aufrechte Haltung Ängste reduziert und positives Denken fördert. Achten Sie für einen Moment auf Ihre Haltung:
- Sind Ihre Schultern rund, Ihr Rücken gebeugt? Dann richten Sie sich auf und strecken sich einmal lang nach oben aus.
- Versuchen Sie einmal in der Woche einen Kurs zu besuchen, der Ihre Haltung fördert, z.B. Yoga, Pilates, Jazzdance oder Ballett. Warum nicht?
Tipp 5: Raus gehen
Dass sich Natur positiv auf unser allgemeinse Wohlbefinden auswirkt, ist schon lange nichts Neues mehr. Dabei ist es egal ob wir Spazierengehen, im Garten arbeiten, Sport machen oder fotografieren - Hauptsache wir sind draußen! Und wenn wir - z.B. während der Arbeit - keine Zeit haben, mal eben raus zu gehen: laut Studien sorgt allein das Betrachten schöner Naturbilder für eine schnellere Entspannung nach stressigen Ereignissen. Also schnell im Internet nach einem passenden Foto gesucht oder ein Foto auf dem Handy vom letzten Urlaub rausgesucht und genießen - am besten stellen Sie sich vor, Sie wären dort.
Tipp 6: Lächeln
oder besser noch lachen! Ein herzhaftes Lachen muntert uns auf, senkt den Cortisolspiegel und setzt Endorphine frei. Finden Sie heraus was Sie zum Lächeln bringt, z.B.:
- eine Erinnerung an den letzten Urlaub (oder die Vorfreude auf den nächsten)
- ein Video im Internet
- Witze - auch wenn andere sie nicht lustig finden (oder gerade dann?!)
- ein kurzes Gespräch mit einem lieben Menschen
Tipp 7: Bewegen
Die effektivste Art, akuten Stress loszuwerden, ist Bewegung. Der Fight-or-Flight-Modus ist ja quasi die perfekte Vorbereitung unseres Körpers auf Bewegung. Ob Laufen, Workout, Tanzen oder ein strammer Spaziergang - egal - Hauptsache wir kommen ins Schwitzen. Auch zwischendurch am Arbeitsplatz sind kleine Bewegungseinheiten möglich:
- einmal das Treppenhaus rauf und runter
- ein Marsch um den Block
- ein paar Kniebeugen machen
- mit den Schultern rollen und die Arme nach oben ausstrecken
Vielleicht finden Sie unter den Tipps die ein oder andere Anregung für sich. Aber: so unterschiedlich unsere Stressoren sind (wer oder was stresst mich - meistens ich mich selbst 😜), so individuell sind auch die Methoden, die uns helfen, damit umzugehen. Manchmal können - neben Verhaltensänderungen - Mikronährstoffe helfen, manchmal besser Phytotherapeutika, für andere ist ein Stress-Coaching hilfreich. Lassen Sie uns darüber reden!
Zum Schluss noch das Rezept für Finnische Lachssuppe, eine köstliche und wärmende Suppe; perfekt für kalte Tage geeignet und schnell gemacht. Sie passt auch zum Thema Stress, weil der enthaltene Lachs reich an Omega-3-Fettsäuren ist, die nachweislich stressabbauend wirken. Diese essentiellen Fettsäuren helfen, die Stresshormone im Körper zu reduzieren und die Stimmung zu verbessern. Darüber hinaus enthält Lachs viel Vitamin D, das ebenfalls bekannt ist für seine positiven Auswirkungen auf die Stressbewältigung.
Um diese Suppe zuzubereiten, benötigen wir folgende Zutaten (für 4 Personen):
- 500g Lachsfilet, in Würfel geschnitten - 2 Stangen Lauch, geputzt, gewaschen und in feine Ringe geschnitten - 3 Karotten, in Scheiben geschnitten - 400 g Kartoffeln, gewürfelt - 1 Liter Gemüsebrühe - 200ml Sahne - 2 EL Butter - 1 Zitrone - Salz und Pfeffer - 1 Bund Dill, gehackt

Zuerst den Lauch in der Butter anschwitzen, dann die Karotten und Kartoffeln hinzufügen und kurz anbraten. Die Gemüsebrühe hinzugießen und die Suppe für ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Den Lachs und die Sahne hinzufügen und weitere 5 Minuten köcheln lassen, bis der Lachs gar ist. Anschließend den Dill hinzugeben (etwas zum garnieren aufheben) und die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Finnische Lachssuppe ist jetzt fertig und sollte heiß serviert werden. Dazu passt ein Stück geröstetes gutes Brot. Guten Appetit!
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Kochen und hoffe, dass Ihnen mein Newsletter gefallen hat. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Mal, wenn es um das Thema Allergien / Heuschnupfen gehen wird. Bis dahin machen Sie es gut und bleiben Sie gesund! 😊 Ihre Christine Storm
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